Es ist noch früh am Morgen, schönes Sommerwetter, Stille, Tauben gurren, Geräusche aus dem Garten und von der Baustelle nebenan, ein Auto fährt vorbei...
Ich rufe meine E-mails ab und siehe da, Marguerite gratuliert mir, weil ich jetzt Tutor für Deutschlernende bei LingQ bin. Vor allem bin ich ein 'linguist', einer der Sprachen liebt, einige davon spricht und viele probiert hat. Ich liebe das 'Abenteuer Sprache'; die Tutorenfunktion ist die nächste Stufe des Abenteuers.
Der Sommer hat seinen Höhepunkt überschritten, aber er ist noch lange nicht aus. Was wird das nächste Schuljahr bringen? Im September weiß ich mehr. Ich hoffe, die Arbeit lässt mir genügend Zeit für meine Sprachen und die Tutorentätigkeit.
Nein, ich werde keine Grammatikübungen anbieten, keine Angst. Ich werde die deutsche Sprache eher wie meinen Garten behandeln, oder wie einen Neubau eines Hauses, oder einen Altbau (unser Haus wird nächstes Jahr hundert), der immer wieder umgebaut und renoviert wird.
Ich hoffe, ab und zu Gespräche mit Deutschlernenden führen zu können, zunächst 1 zu 1 Gespräche, vielleicht auch einmal ein Gruppengespräch. Ich bin neugierig auf die Fragen der Lernenden, auf ihre Erzählungen, ich möchte vieles lernen über die Schwierigkeiten der deutschen Sprache, mit der ich aufgewachsen bin, sodass sie mir wie selbstverständlich vorkommt.
Hören, Lesen, Schreiben, Sprechen - mit LingQ kann man all das üben und täglich sein Abenteuer fortsetzen, wie es einem gefällt. Und das beste ist, man muss dazu nicht einmal verreisen, das spart Energie und Geld und schont die Umwelt :))
Hoy me levanté a las cinco y media a pesar de que estoy de vacaciones, pero mi esposa aún trabaja desde el miércoles hasta el viernes y después estará también de vacaciones. No saldremos de vacaciones, pero nos quedaremos ahí en casa. Permaneceremos en el jardín cuando no esté demasiado caliente, nos ocuparemos de las verduras en el jardín y disfrutaremos de nuestro tiempo libre.
Mañana estará aún más caliente y en la tarde habrá tormenta, lo que significa que lloverá a mares (chaparrones) y existe la posibilidad que soplará viento fuerte.
Hoy en día mi hija va a trabajar en el hospital por primera vez después de su enfermedad. Ella está mucho mejor. Después de la rehabilitación estuvo de vacaciones en casa durante tres semanas, fue al gimnasio para hacer un entrenamiento liviano y se dedicó a pasatiempos como la fabricación de collares de abalorios y jugaba juegos de computadora.
(corregido por jorgehg24)
I just want to mention that I have ideas for another German text about our version of the Austrian wine tavern, which seems to be quite popular with tourists, including English language assistants. For this I will draw on my neighbourhood experience. We aren’t always happy with the noise, the increased traffic around our house and the smells of smoking or roasting meat and the loo, but from time to time it’s quite pleasant to be sitting around a wooden table in the neighbour’s garden or inside an outbuilding with friends over a simple meal of cold meat, cheese, cheese or meat spreads, pickled vegetables etc. with thick slices of brown bread or rolls, which can be followed by home-made fruit cake. People are expected to drink wine, wine with mineral water, grape juice or certain commercial soft drinks that are also popular for mixing with wine: The wine is mainly white wine here, but red wines are also offered. No beer may be sold nor any hot drinks like coffee or tea, with the exception of mulled wine, a delicious form of hot wine, usually white, with sugar and a special mixture of herbs and spices like cinnamon and clove, which people like in winter. Dishes can only be cold, but roast meat can be offered cold in slices as well as sausage and ham. In our community there are four such wine pubs that take turns every three to five weeks throughout the year if they have enough wine to serve or only twice a year if they don’t. This is to ensure equal chances of making money from their guests to every winegrower who executes their right given to them by Emperor Joseph II in 1784. You will get a calendar containing the opening dates of the respective growers in a public place like a shop or the local bank. I must say that I don’t often go to a wine tavern except if we invite some friends and can thus avoid having to prepare a meal ourselves. It can also be nice to have a light meal at such a tavern if you have been on an excursion the whole day and want to end it in a pleasant way before going home. I prefer sitting outside in a garden to the smoky inside rooms, at least in the summer and when there aren’t too many mosquitoes...
I have added another text about a German grammar point using examples of the use of the genitive (Ich meiner mir mich - Genitiv oder...?) and put it into a collection called 'Reflexionen zur deutschen Grammatik' at www.lingq.com together with 'Mir oder mich'. As a native speaker and not a 'Germanist' it's not so easy to decide what is difficult for non-natives.
Von meinem Wohnort sind es ungefähr dreißig Kilometer bis zur Wiener Stadtgrenze. Mit dem Auto geht es natürlich schneller - es kommt auf die Verkehrslage an - aber mit der Bahn ist es bequemer; daher fahre ich heute mit dem Zug nach Wien, um meine Tochter zu besuchen.
Es kostet auch nicht allzu viel. Seit es den Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) gibt, ist der östliche Teil Niederösterreichs und ein Stück des Burgenlandes in Zonen eingeteilt, mit Wien als Kernzone und rundherum bis zu sieben Außenzonen, die sich in konzentrischen Kreisen um die Kernzone herumlegen.
Man kauft entweder einen Einzelfahrschein oder eine Streifenkarte mit vier oder acht Zonen, meistens bei einem Fahrkartenautomaten. Den Einzelfahrschein zeigt man dann dem Schaffner (Zugbegleiter im Amtsdeutsch), falls einer kommt, der ihn dann entwertet. Auf einer Streifenkarte entwertet man selber die entsprechende Anzahl von Zonen bei einem Entwerter, wobei auf einer Tafel darüber alle Stationsnamen des VOR mit der Anzahl der zu entwertenden Zonen zu finden sind.
Derzeit kostet eine Zone einen Euro siebzig. Ich habe bis Wien drei Zonen zu entwerten, das sind fünf Euro zehn bis in einen Außenbezirk. Wenn ich in Wien mit der U-Bahn, der Straßenbahn, Schnellbahn (oder S-Bahn) oder einem Bus weiterfahre, muss ich eine weitere Zone entwerten.
In der Kernzone darf man in die gleiche Richtung auch verschiedene Verkehrsmittel oder verschiedene Linien benützen, neunzig Minuten lang. Zur Retourfahrt muss man wieder eine Zone entwerten und dazu die richtige Anzahl Außenzonen. Für die Kernzone gibt es aber auch eine Tagesnetzkarte; da kostet ein Tag dann nur knapp mehr als zwei Zonenfahrten - ab der dritten Fahrt ist es so gut wie gratis. Auch dafür gibt es eine Streifenkarte mit acht solchen Tagesabschnitten.
Alle diese Streifenkarten können auch von mehreren Personen gleichzeitig benützt werden. Und das beste ist, dass man nicht mehr als sieben Zonen auf einmal zahlt, auch wenn die Strecke weiter ist. Also kann man von einem Ende des VOR bis zum anderen um denselben Preis fahren wie zu seinem Zentrum, zum Beispiel von Krems nach Wiener Neustadt oder Eisenstadt kostet es dasselbe wie von Krems nach Wien, obwohl das doppelt so weit ist.
Heute ist wieder strahlendes Wetter. Die Wieselzüge sind klimatisiert und fahren sehr leise. Mit dem "Wiesel" hat es folgende Bewandtnis: Als St.Pölten 1986 niederösterreichische Landeshauptstadt wurde und die Landesregierung in den Neunzigerjahren von Wien ins neue Regierungsviertel übersiedelte, mussten auch die Beamten und Angestellten dorthin wechseln, das heißt zu ihrem Arbeitsplatz pendeln. Also initiierte der Landeshauptmann die Schaffung von Buslinien, die sie rasch von Wien und Umgebung nach St. Pölten und zurück befördern sollten. Das war die Geburtsstunde der "Wieselbusse" - flink wie ein Wiesel.
Das braune Wiesel prangte als Markenzeichen auf den grauen Bussen, nicht gerade ästhetisch sehr hübsch, aber originell und effektiv. Das Wiesel-Konzept wurde dann auf die Städteschnellverbindungen der Bahn übertragen, die zwischen den Regionen Niederösterreichs und Wien Schnellzugsverbindungen im Stundentakt garantieren sollten. Es dauerte einige Zeit, bis der Bahnausbau auf Touren kam, aber in den letzten Jahren sind die Fortschritte im öffentlichen Verkehr deutlich spürbar geworden.
Nicht dass alle Benützer der Bahn, vor allem die Pendler, zufrieden wären, sind doch auch einige Nebenlienien stillgelegt worden. Da und dort kommt es auch durch Bauarbeiten zu Verzögerungen, Schienenersatzverkehr und Wartezeiten durch die Notwendigkeit umzusteigen, aber die Fahrpläne der ÖBB (Österreichische Bundesbahnen) werden schrittweise angepasst und sogar verbessert... Gleichzeitig mit dem Bahnausbau explodierte der Straßenverkehr in Ostösterreich aufgrund des steigenden Transitverkehrs mit den Nachbarstaaten.
Ich fahre also heute mit dem Zug, um meine Tochter in Wien zu besuchen. Es spart Treibstoff und Nerven, denn der Verkehr auf der Autobahn ist besonders Anfang der Woche extrem. Geht es auf der Autobahn schneller, staut es sich auf dem Gürtel, der ringförmig um die inneren Bezirke führenden mehrspurigen Straße, manchmal über die Nordbrücke bis auf die Autobahn zurück. Dann dauert die Fahrt, von Ampel zu Ampel stockend, noch einmal so lange.
Auch die Notwendigkeit eventuell eine Parkgarage aufzusuchen macht die Entscheidung für die Öffis (die öffentlichen Verkehrsmittel) leichter. Das kostet in Wien ein Vermögen, zwischen zwei Euro fünfzig pro zwei angefangenen Stunden und mehr als vier Euro pro Stunde. Stelle ich das Auto in die private Garage meiner Tochter, muss ich trotzdem zumindest zwei U-Bahnfahrscheine rechnen.
Der blaue Himmel - es ist schon mehr als drei Wochen so schön - verführt zum Träumen. Einmal muss ich also umsteigen, nicht jeder Zug fährt bis Wien durch, aber der Anschlusszug ist ein Schnellzug und ich bin in fünfzehn Minuten in Wien Floridsdorf, wo ich in die U-Bahn umsteige. Das U-Bahnnetz ist seit den Siebzigerjahren stark gewachsen und sorgt für schnelle Verbindungen innerhalb Wiens in kurzen Abständen, zusammen mit Straßenbahnen, Schnellbahnen und Autobussen.
Ich nütze die Gelegenheit, um aus dem vierzehnten Stock ein paar Bilder von der Wiener Skyline zu machen (siehe meinen Blog unter alleray.vox.com). Wien ist ja eine faszinierende Stadt, über die es viel Interessantes zu erzählen gibt, Geschichten über Wien und die Wiener, aber das muss ich auf ein anderes Mal verschieben.
Dieser Blogbeitrag ist auf LingQ unter http://www.lingq.com/learn/de/workdesk/item/589146/ auch als Audiodatei zu hören. Zusammen mit dem Transkript kann der Text also auch zum Deutsch-Lernen verwendet werden. Viel Spaß!
Våren har kommit nu.äntligen. Det var lite varmare redan förra lördagen, men det blåste en varm stormvind från södern som kallas „Föhn“ i Österrike, speciellt i bergen. Och sen blev det kallt på nytt i söndags. Det regnade kraftigt överallt och man kunde inte promenera när vi besökte vår dotter på rehabiliteringskliniken.
Tengo dos gatos negros, un gato y una gata. Obtuvimos el gato hace cinco años de una residencia canina en Viena cuando se murió otro gato. Tenía solamente un año y era muy delgado y ligero. Unos meses después llegó la gata que permanecía en el hospital en Viena donde trabaja mi esposa por que ya no la toleraban con motivo de higiene. No había ninguna casa donde alguien la cuidara y mi esposa se la llevó para excusarla de ser llevada a la misma residencia canina. Tenía entre cinco y diez años y era bastante redonda.
Nuestros gatos se quedan en la casa, salvo que estén en el invernadero cuando hace buen tiempo. Hay muchos gatos en la vecindad y esos gatos pasan por nuestro jardín que es una parte de su territorio. Además hay mucho tráfico en la calle y es por eso que no les dejamos salir a nuestros gatos.Los gatos comen varias veces por día y les dejamos alimento por la mañana antes de salir a trabajar y después de volver a casa. Duermen bastante durante el día y la noche, aunque a veces están muy activos y quieren juguetear con nosotros.
Gracias Fasulye por tu comentario. Me propuse escribir algo en mis idiomas como escrito libre, lo que mi viene a... read more
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